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Archive for the ‘Sport’ Category

Kleiner Nachschlag zum Text „Wie der BVB Sympathien für RB Leipzig sammelt“ : Die Südtribüne bleibt beim Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VFL Wolfsburg wegen der asozialen Banner vom Spiel gegen RB Leipzig leer. Borussia Dortmund akzeptiert zwar diese Strafe, lässt aber gleichfalls verlauten, dass man sie nicht für gerechtfertigt hält, weil damit auch die Fans bestraft werden, die mit diesen Bannern nichts zu tun hatten. Der Sportinformationsdienst (sid) zitiert BVB-Trainer Thomas Tuchel mit dem Satz, dass die Kollektivstrafe vielen Leuten wehtäte, „die sich von Gewalt distanzieren“.

Ganz abgesehen davon, dass der Grund für die Sperrung der Südtribüne nicht die Gewalt am Stadion sondern die unsäglichen Äußerungen der BVB-Fans sind, kann man wohl kaum von einer Distanzierung sprechen. (mehr …)

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Im letzten Jahr erzählte Carsten Cramer, Marketing-Chef von Borussia Dortmund, auf einer Veranstaltung sehr glaubwürdig und enthusiastisch vom „Wiederaufbau“ der Marke BVB, nachdem der Club aufgrund extensiver Ausgaben, mit denen er sich die Titel  Ende der 1990er-Jahre kaufte, fast pleite war. Kurzum: Die Marke BVB steht jetzt für Authentizität, eben „Echte Liebe“. Das scheint den Fans aber ziemlich egal zu sein. (mehr …)

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Wer hätte gedacht, dass selbst Fußballer dopen? Natürlich keiner! Maradonas Kokainkonsum bei der WM 1994 kann man ja nicht als Doping bezeichnen, durch Koks wird man doch höchstens wuschig, oder? Dass der spanische Arzt Eufemiano Fuentes andeutet, dass Fußballer zu seiner Klientel gehörten – alles Lüge! Wer glaubt schon einem Doping-Arzt…? (mehr …)

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Pep Guardiola, ein Trainer von Weltformat, beim FC Bayern München, der aus der letzten Saison das Optimum herausgeholt hat, am sportlichen Gipfel angekommen ist. Was soll Pep also noch besser machen, fragen sich einige. Was will er bei den Bayern überhaupt, granteln andere. Doch in dieser Situation kann nur einer die Münchener weiterbringen: Guardiola. (mehr …)

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Die Fußball-Europameisterschaft soll 2020 in mehreren Ländern stattfinden. Uefa-Präsident Michel Platini macht mit seiner zunächst für aberwitzig gehaltenen Idee ernst. Doch hier wird ein rostiger Notnagel auf Hochglanz poliert, eine Idee gefeiert, die nur aus Mangel an Alternativen ernsthaft in Erwägung gezogen wird. (mehr …)

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Ich bin der Meinung, dass Profifußballer mehr wie Zehnkämpfer trainieren sollten, denn seien wir mal ehrlich: Der deutschen Fußballnationalmannschaft fehlt Hans-Peter Briegel. Da haut ja keiner mehr dazwischen, wenn mal Zeichen gesetzt werden müssen! Es fehlen Typen wie Toni Schumacher, auch wenn dessen Zeichensetzen bisweilen nur Fragezeichen in den Gesichtern der Zuschauer zurückließ. Doch es hat stets gesessen, wenn Toni zulangte. Der Franzose Patrick Battiston kann davon ein Lied pfeifen, wenn er seine Brücken aus dem Mund nimmt. (mehr …)

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Fünf Schritte zurück, die Beine weit auseinander, die Hände zur Faust geballt – so kennt man Christiano Ronaldo. Eigentich müsste man noch hinzufügen: dann der Schuss – am Tor vorbei. So kennt man Ronaldo bei der Fußball-EM, so hat man ihn bei der WM in Südafrika in Erinnerung. Warum hat jemand, der für Real Madrid in einer Saison 60 (!!) Tore geschossen hat, plötzlich Blei in den Schuhen, sobald er das portugisiesche Nationaltrikot überstreift?

Die Frage werden wir hier nicht beantworten können, dafür muss man mindestens die Erfahrung aus vier Jahre Kicker-Redaktion mitbringen. Darum soll es hier aber gar nicht gehen. Das Schlimme an Ronaldos Possen ist doch, dass Kinder anfangen ihn nachzuahmen, in der irrigen Annahme, ein Vorbild im Fernsehen zu sehen. Jugendliche Fußballer posieren wie das Unterwäsche-Model beim Freistoß. Da wünscht man sich das Lineal aus dem Schulunterricht zurück, mit dem der Kickerlehrling eins auf die nackten Füße bekommt.

Ein bisschen Show muss doch erlaubt sein, sagen jetzt die einen (insbesondere die, die eng mit der Inszenierung von Sport verzahnt sind). Meinetwegen, sage ich, aber wann erfasst einen wie Ronaldo die Demut, die ihn erkennen lässt, dass er auf dem Spielfeld nicht wie der Befreier der portugisieschen Fußballseele agiert, sondern mit seinen bisherigen Leistungen im Nationalteam eher wie ein trauriger Hampelmann wirkt? Wenn die Showlichter ausgehen, werden wir sehen, was von Christiano Ronaldo in rot-grün übrig bleibt – außer einer Pose beim Freistoß.

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