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Posts Tagged ‘Google’

Wenn es um Google geht, steht unumstößlich fest: Der Suchmaschinengigant sammelt Daten wie irre und wertet alles aus. Das geht so weit, dass Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner der FAZ gesteht, er habe Angst vor Google. Das mag ihm abkaufen, wer will. Dadurch deklassiert sich Döpfner nicht etwa zum Hasenfuß. Nein, er schürt dadurch die Angst vor einer digitalen Großmacht, die uns alle kontrolliert.

Das wird insbesondere in Döpfners Aussage aus dem FAZ-Interview deutlich, dass „Google mehr über jeden digitalen Bürger weiß, als sich George Orwell in seinen kühnsten Visionen je vorzustellen wagte.“ Für Döpfner ist klar: Google ist böse und Google weiß weit mehr über jeden einzelnen von uns als uns lieb ist. Doch stimmt das wirklich? (mehr …)

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Im Wilden Westen hätte man einen Fotografen, dessen Bilder nicht gefallen hätten, geteert und gefedert aus der Stadt gejagt. Bislang sind noch keine Übergriffe auf die Autos, die für Google Streetview die Aufnahmen machen, bekannt, obwohl die Diskussion um den 3D-Stadtplan im Internet hohe Wogen schlägt. Warum eigentlich?

Ob vier Wochen Einspruchsfrist oder nun doch acht Wochen, warum stört es Personen, wenn ihre Hausfassade im Internet zu sehen ist? Stört es sie auch, wenn fremde Passanten auf dem Bürgersteig flanieren und einen Blick in den Vorgarten wagen? Oder liegt es am systematischen Vorgehen von Google, das einem als mächtiges Wesen gegenüber tritt, gegen das man sich wehren muss?

Der eigentliche Ärger ist doch der, dass uns Google nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. Neben den Hausfassaden wurden auch Daten aus WLAN-Netzen gespeichert. Das verschärft das Gefühl der Ohnmacht, Googles Datensammlerei hilflos ausgeliefert zu sein.

Wer aber E-Mails über Google verschickt oder seine Dokumente bei Google Docs ablegt, darf sich inzwischen nicht mehr wundern, wenn Google diese Daten sammelt. Anstatt nach Datenschutz zu krakeelen, könnte man ja einfach auch auf diese Dienste verzichten. Alternative Angebote gibt es zuhauf.

Und wer jetzt sauer auf Google ist und seine Hausfassade pixeln lässt, dem sei gesagt, dass ich mir im nächsten Jahr acht Wochen frei nehmen und quer durch Deutschland auf der Suche nach den Pixelhäusern reisen werde. Die fotografiere ich dann ab und füge die Bilder, ähnlich wie bei Google Earth, Google Streetview hinzu. Wenn ich nicht der einzige bin, wird Streetview bald komplett sein.

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